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Martina Gassmann & Frank Wingold
IN THE BACKYARDS OF OUR SOULS
New Release September 2008
Wonderland Records

Die neue CD in the backyards of our souls von Martina Gassmann und Frank Wingold präsentiert auf direkteste Weise eine ungewöhnliche, eigenständige und sehr persönliche Spielart der Kleinstbesetzung von Stimme und Gitarre. Aller unnötiger Ballast wurde über Bord geworfen, die Musik atmet eine tiefgründige Intimität, sie wendet sich direkt an den Hörer, ernsthaft und ehrlich, unmittelbar und pur.

Martina Gassmanns warme und kernige Stimme sucht in ihren hintergründigen und bildreichen Texten die abgelegenen Orte, die nicht jeder kennt, sie öffnet Türen und nimmt uns mit in das tiefe Labyrinth der melancholischen und lebenshungrigen Seele. Die lyrischen Texte erzählen Geschichten aus dem Leben in Großstädten, in der Welt der Neonlichter lebt es sich in Einsamkeit, umgeben von Beton und einer unbändigen Sehnsucht nach dem Meer und heißem Sand, eine Scheinwelt vielleicht, um der Wirklichkeit zu entfliehen. Oder geradewegs in einen heruntergekommenen Berliner Hinterhof, jenseits der restaurierten Fassaden und schönen Plätze. Ein anderes Mal geht die Reise nach Amsterdam, eine `Stadt im Wasser, die sich wie ein ausrangiertes Kleid bewegt´.

Frank Wingolds virtuoses Gitarrenspiel webt Klangtexturen, schafft vibrierende Grooves und läßt die Stille zwischen vielstimmigen und unerhörten Akkordmonolithen flirren. Die Kompositionen schöpfen aus einem immensen Fundus von Ausdrucksmöglichkeiten, die sich aller möglichen gitarristischen Stilistiken und Traditionen bedienen um daraus eine ureigene Sprache zu entwickeln.

Die Musik atmet die Freiheit des Jazz, doch durch die verschlungene Interaktion scheinen immer wieder die songartigen Strukturen der Stücke hindurch. Die Musik läßt sich trotz ihrer immer wieder unkonventionellen Wendungen und mutigen Risikofreudigkeit faßlich und gut durchhörbar erleben.

Das Duo Gassmann/Wingold eröffnet eine neue Dimension im Zusammenspiel zwischen Stimme und Gitarre. Es ersetzt keine Band, sondern schafft eine Musik von einer solch selbstverständlichen Dichte und Transparenz, wie sie niemals mit anderen Instrumenten hätte entstehen können.

Martina Gassmann ist seit den frühen 90ern als Sängerin auf den verschiedensten Bühnen
aktiv: Blues, Gospel, jede Menge Pop-und Rockmusik und Jazz, größtenteils mit selbst
geschriebenem Material.

Frank Wingold hat Jazz und klassische Gitarre studiert und ist Dozent für Jazzgitarre in Groningen (NL) und Saarbrücken. Seit 1993 ist er als Bandleader und Sideman in verschiedenen Bands unterwegs, darunter die europaweit sehr aktiven Formationen `Frank Wingold Clairvoyance´, `agog´ und `Underkarl´. Er gewann mehrere Preise, u.a. den Preis für den besten Solisten beim 15. Europe Jazz Contest 1993 in Brüssel und die Dutch Jazz Competition auf dem North Sea Jazz Festival 2002.

1995 gewannen Gassmann und Wingold den RUHR-ROCK-PREIS mit ihren eigenen Songs. Es folgten unzählige Auftritte in Clubs u auf Festival Bühnen und die intensive Arbeit an der ersten CD `dogs of unknown people´, die 2003 beim Berliner Label Bos Records erschien.

Martina Gassmann voc
Frank Wingold gits /voc

guests:
Mario Argandona percussion
Sebastian Gramss cello
Philip Roesler voc

mixed by Wolfgang Stach
mastered by Dieter Wegner

Presse

Unter der Linde
Konzert von Martina Gassmann und Frank Wingold am Museum Waldhof

Der Sommer schreitet voran, und auch der Kultursommer mit seiner Jazzreihe: Wieder erfüllte musikalischer Wohlklang den Garten des Museums Waldhof. Auf der  Freiluftbühne zwischen einer blühenden Linde und Rosen präsentierte die Sängerin Martina Gassmann und der Gitarrist Frank Wingold in einem stimmungsvollen Konzert sowohl Jazzstandards als auch viele eigene Songs, in denen sie stilistisch Jazz mit Pop verbinden.
Mit Souveränität und guter Laune interpretiert das Kölner DUO eine Reihe von Jazzstandards wie “Answer me my love” in der deutschsprachigen Version “Glaube mir” oder “Love for Sale” in der Martina Gassmanns kraftvolle, warm timbrierte Altstimme einen amerikanischen Sound annimmt und dabei hören lässt, dass sie auch im Blues und Gospel zuhause ist. Häufig enthalten die eigenen Songs des DUOs eine Stimmung von Schwermut und Trauigkeit, vermitteln aber zugleich eine besondere Kraft und Sehnsucht nach Leben, Liebe oder Freiheit. Gerade diese Mischung vermag Martina Gassmann in ihrem Gesang zu vermitteln. So etwa in der Ballade “you don`t know what love is”, in der sie auf anrührende Weise Schmerz ausdrückt und in der ihr Singen am Ende fast wie Weinen klingt. In dieser Ballade, aber auch an anderen Stellen des Konzerts zeigt sich das wunderbare Zusammenspiel des DUOs. Es gibt Momente, in denen die Gitarre sich so eng an die Stimme anschmiegt und mit ihr verwebt, sie geradezu mit weichen Akkorden zu streicheln scheint, dass es einen hinreißen kann.
Immer wieder brilliert Frank Wingold an der Jazzgitarre oder der akustischen Gitarre mit Soli, für die er Zwischenapplaus erhält – als wahrer Gitarrenvirtuose erweist er sich aber insbesondere mit seiner allein vorgetragenen Interpretation des Stücks “Joshua” des englischen Jazzmusikers Victor Feldman. Hier und da singt Wingold auch mit, zum Beispiel bei dem relativ poppig wirkenden Song “I crave for your love” im raffiniert stimmenversetzten Duett. Die Musik des Duos ist puristisch angelegt. Viele Stücke lässt Gassmann übrigens ohne Mikrofon verklingen. Und Wingold setzt Klangeffekte in seinem Spiel nur ein einziges Mal ein: im Song “broken”, in dem das Duo eindrucksvoll unter Verwendung sphärischer Klänge durch Reversesounds und Echoeffekte das Motiv des Zerbrechens eines wohl einst erlebten oder erhofften Himmels gestaltet. Emotionale Tiefe steckt in ihrer Musik, die klanglich sehr dicht wirkt, da das Duo viel mit Texturen arbeitet. Von der Poesie der Songtexte, in die das Publikum im Garten träumend einzutauchen scheint, gibt die zum Schluss vorgetragene “Amsterdam Nocturne” ein Beispiel. Vorab liest Gassmann eine deutsche Übersetzung davon vor, dann verleiht sie mit ihrer Stimme der Liebe zu der niederländischen Metropole Ausdruck sowie auch zu einem Geliebten, die miteinander verschwimmen, singt vom Zauber der Stadt, ihrem Licht, das heller als anderswo ist, so das Lied.

Bielefeld, Neue Westfälische 16.07.2013neuoetting

Hier eine Besprechung von unserem

Konzert auf den Neuöttiner

Gitarrentagen am 22.04.2012.

 

 

 

 

 

 

 

 

In Hinterhöfen ihrer Seelen

Frank Wingold im Quirls-Wintergarten
Von ANGELIKA RHEINDORF
BERGISCH GLADBACH. „In the Backyards of our Souls“ heißt ihr Album, gefüllt mit eigenwillig-lyrischen Popsongs und Jazzgitarren. Es ist auch Programminhalt des ersten Wintergartenkonzertes im Quirls.
„Ich habe das Gefühl, dass die Leute gar nicht mehr so auf die Texte hören“, vermutet Sängerin Martina Gassmann, die mit ihrem Ehemann und Gitarristen Frank Wingold nicht nur eigene Songs vorstellt. „Jazz ist sehr englisch, das ist ein anderer Stimmsitz.“ Dabei hat sie in ihren Titeln so viel zu erzählen: „Nenn mir die Namen der Wolken“ oder „Der Atem der Stadt bewegt sich“ sind Worte, die immer wieder im Leben von Gassmann neu geboren werden. Ebenso wie die Botschaft „Paint your World“, was so viel heißt wie „Lass dich nicht hängen“.
Die Texte des Duos reimen sich fast nie und entstehen einfach so und überall. Gassmann tritt in anderen Konzerten auch als Gospelsängerin auf: „Wie viele Sänger aus der schwarzen Musik habe auch ich private Unfreiheit erlebt. Vielleicht ist mein Gesang ein Hinausbrüllen.“
Jedoch: Von Brüllen kann im Wintergarten nun wirklich nicht die Rede sein, aber man versteht, was sie meint. Gassmann ist irgendwie traurig und fröhlich zugleich. Es bleibt nicht verborgen, dass sie die vorgestellten 13 bekannten und neuen Liebhabersongs liebt und lebt. Sie singt sie mit extravagantem Samtklang.
Das Programm ist vielseitig. Ab und zu als Duo gesungen, hören sich die verschiedenen Song-Passagen geheimnisvoll romantisch und ausgewogen an. Kombiniert mit langen Gitarrensolos holen sie den Zuhörer aus der Melancholie, und bringen ihn in eine entspannte Wirklichkeit.
Die Bänke im Wintergarten eng besetzt – die Zugabe selbstredend. Wingold, Professor für Gitarre und auch in anderen Bands aktiv, kündigt an: „Near to you – mit dem Stück haben wir uns kennen gelernt.“
Unmittelbar vor dem Wintergartenkonzert eröffneten die beiden mit einem, vom Publikum als sehr gefühlvoll empfundenen „Halleluja“, die Ausstellung „Abschied vom Körper“ in der Gladbacher Gnadenkirche.

Kölnische Rundschau April 2012

ag
Akustik Gitarre November 2008
g&b
Gitarre & Bass November 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Martina Gassmann & Frank Wingold –  “In the Backyards of our Souls”

2008  Wonderland Records

Hailing from Germany, Martina Gassmann & Frank Wingold are presenting there new CD “In the Backyards of our Souls”. Both
musicians have gained the best price in 2005 during The Ruhr-Rock event. Martina Gassmann’s voice has a wide range with fine influences of pop, jazz and blues music. Frank Wingold is a teacher on jazz guitar and together they form an excellent duo which demonstrates a mix of pop and jazz music. Martina’s voice has a melancholic touch and fine expression towards the soul and heart. The guitar skills of Frank Wingold are superb and together they show an excellent chemistry in intimate and stirring songs. There music is somehow reminiscent to Christina Lux and Mara & David, nevertheless they have an own appealing signature. Their music comes straight from the inside and is a showcase full of emotional and accomplished music. Guest musicians like Mario Argandona on percussion, Sebastian Gramss on cello and Philip Roesler on vocals are doing a fabulous job with their contribution to this album. Although one can listen track by track, the power of this duo is their ability to take a listener on a wonder musical journey towards the backyards of our souls with their intense and flowing songs.

Henk te Veldhuis
Bridge Guitar Reviews
© 2008

Bridge Guitar Reviews November 2008
http://www.xs4all.nl/~guitars/

Kölner Stadtanzeiger September 2008
Kölner Stadtanzeiger September 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rheinpfalz September 2008
Rheinpfalz September 2008